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Glas + Fenster


Glaser Schleswig-Holstein: Glas + Fenster

Glas + Fenster
24105 Kiel, Schauenburger Strasse 49

Tel.: (0431) 57 00 4-0
Fax.: (0431) 56 96 99


Dieser Betrieb wurde von handwerker2021 bewertet
4 von 6 Sterne

Unser Aktionsradius
Kiel und Umgebung

Unsere Leistungen
Fenstervertrieb, Montage,m Glasmöbel, Ganzglasanlagen, Reparaturverglasung, Spiegel, Halogenlampen, Isolierglas

Unsere Spezialleistungen
Ganzglasanlagen
Spiegelmontagen
Isolierverglasung

Glas + Fenster

Über uns

150 Jahre Glaserei Fries/Pries, fünf Generationen seit 1850 im Glaserhandwerk in Kiel tätig.

Am 01. September 1850 machte sich der ehrbare Glaser-Geselle Christian Friedrich Heinrich Fries, geboren am 23. April 1824 zu Kiel, in Kiel als Glas-Händler selbstständig, nachdem er von Ostern 1841 bis zum 10.04.1845 eine vierjährige Lehrzeit beim Glasermeister Sabronsky in Eckernförde absolviert hatte und sodann vorschrifts- und zunftgemäß gewandert war.
Christian Fries war bis Ende August 1850 als Glaser-Geselle in Altona tätig. Von dort aus stellte er beim Magistrat der Stadt Kiel bereits den Antrag auf Erwerb des Meisterrechts und der Genehmigung, sich auch als selbstständiger Amtsmeister niederzulassen zu dürfen. Dieses Gesuch wurde vom Magistrat abschlägig beschieden, da im Stadtbezirk Kiel nur 4 Amtsmeister zugelassen sind und diese Zahl aus wirtschaftlichen und politischen Gründen nicht überschritten werden dürfe.

Ebenfalls wurde der Antrag auf Freimeisterschaft mehrfach abgelehnt.
Christian Fries machte sich jedoch am 01.09.1850 als Glas-Händler selbstständig. Auch in den Jahren 1854-1863 wurden wiederholt Gesuche als Amts- bzw. Freimeister eingereicht, welche stets abschlägig beschieden wurden.

Am 23. März 1858 ist Christian Fries - laut der Bürgerrolle - als Bürger der Stadt Kiel aufgenommen.

Erst 1866 konnte Glas-Händler Christian Fries durch Konzession des Magistrats der Stadt Kiel, gesetzlich das Glaserhandwerk in Kiel öffentlich betreiben.

Christian Fries hatte sein Geschäft anfangs in Kiel, Holstenstr. 6, er verlegte es später in die Lange Reihe 9, wo er das Geschäft am 01.01.1888 an seinen Neffen, den Glasermeister Arnold Christian Joseph Fries als Glashandlung, Bau- u. Kunstglaserei verbunden mit Firmenschilderfabrik u. Glasätzerei übergab.

Der Gründer des Geschäfts Christian Friedrich Heinrich Fries, verstarb am 16. März 1895 im Alter von 71 Jahren. (BILD : Arnold Fries mit Bild vom Gründer Christian Fries)

Der Nachfolger des Geschäfts Arnold Christian Joseph Fries, verlegte dann im März 1896 den ausgebauten Firmenbetrieb in das Haus Lange Reihe 11, und kaufte das Geschäftshaus Holstenstr. 104 hinzu.
Für den Rathaus-Neubau Kiel (MCMVII- XI) 1907-1911 bekam Glasermeister Arnold Fries den Zuschlag. Des weiteren, Bleiverglasung Hauptportal - Kunstfensterglas für 5 große Saalfenster - Spiegelverglasung Brunnen in der Ratskeller-Vorhalle in Kathedralglas.

Am 1. September 1925 konnte das 75-jährige Geschäftsjubiläum im festlichen Rahmen begangen werden.

Am 12. Januar 1926 verstarb Glasermeister Arnold Fries nach 23-jähriger Selbstständigkeit im 63. Lebensjahr. Die Witwe Wilhelmine Fries geb. Pries führte die Bauglaserei und Glashandlung unter fachlicher Leitung Ihres Neffen, Glasermeister Bruno Pries bis zum 31.12.1938 fort. Nach 12-jähriger Selbstständigkeit gab sie den Betrieb am 31. Dezember 1938 in Pacht ab.

Glasermeister Bruno Pries pachtete ab 01. Januar 1939 die Bauglaserei nebst Glashandel. Bereits am 01. September 1939 brach der II Weltkrieg aus und Reparatur- bzw. Neubauarbeiten konnten nur kriegsbedingt ausgeführt werden. Noch, bevor der II Weltkrieg beendet war, wurden durch feindliche Bombenangriffe die Betriebsstätten in der Langen Reihe 11 in der Nacht vom 26. zum 27. August 1944 durch Brand und in der Holstenstraße 104 in der Nacht vom 02. zum 03 Mai1945 durch Sprengbomben und anschließendem Brand völlig zerstört. Die vorhandenen Glasbestände der Glaserei Pries wurden restlos vernichtet.

Nach dem Ende des 3. Reiches und der Währungsreform im Juni 1948 musste der Betrieb vollkommen neu aufgebaut werden. Die ausgebombte Glaserei Bruno Pries fand als Mieter im Hotel Flensburger Hof, Kiel, Großer Kuhberg Unterkunft. Nach dem Wiederaufbau wurden die Geschäftsräume in die Lange Reihe 16 verlegt.
Sohn Uwe Pries trat am 01. April 1956 in den väterlichen Betrieb als Glaserlehrling ein. Ein Jahr seiner Lehrzeit absolvierte er in der Glaserei Kunder in Bad Wörishofen, einem Spezialbetrieb für Bleiverglasungen. Seine Gesellenprüfung beendete er im Jahre 1959 als Landessieger im Glaser-Handwerk des Landes Schleswig Holstein. Die Meisterprüfung im Glaserhandwerk legt er 1969 mit Erfolg ab.

Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland stellte sich Glasermeister Bruno Pries der Organisation des Glaserhandwerks als Stellv. Obermeister in Kiel zur Verfügung.
Am 01. September 1950 wurde das 100-jährige Jubiläum, der Glaserei Bruno Pries, in einem festlichen Rahmen im Waldgasthof Trensahl gefeiert.

Nach 39-jähriger Selbstständigkeit als Glasermeister in Kiel, übergab er seine Glaserei am 01. Januar 1971 an seinen Sohn Uwe Pries.

Am 07. November 1971 verstarb Glasermeister Bruno Pries im alter von 71 Jahren.

Am 01. September 1975 wurde das 125-jährige Jubiläum, der Glaserei Pries, in einem festlichen Rahmen im Hotel u. Restaurant Flensburger Hof in Kiel gefeiert.
Im Jahre 1981 wurden die Geschäftsräume der Glaserei Uwe Pries von der Langen Reihe 16, Kiel, (Heutiger Neubau der Volksbank) in die Muhliusstr. 28, Kiel, verlegt.

Sein Sohn Hans-Uwe Pries ist seit 1992 als Glasergeselle/Meister in der 150 Jahre alten Firma in sechster Generation tätig. Glasermeister Hans-Uwe Pries absolvierte seine Glaserlehre bei der Glas Stähr in Kiel von 1982 bis 1985. Nach wechselnden Arbeitsstellen als Glasergeselle in Kiel und der Absolvierung des Grundwehrdienstes bei der Bundeswehr, legte er die Meisterprüfung am 21.08.1993 vor der Handwerkskammer Hamburg erfolgreich ab.

Im Jahre 1992 kaufte der Glasermeister Uwe Pries das Haus Schauenburgerstr. 49 mit Hofgebäude. Das Hofgelände wurde vollkommen renoviert. Der Einzug in die neue Glaserei erfolgte dann endgültig im Jahre 1995.
Uwe Pries war über 20 Jahre als Kassenwart im Vorstand der Glaser-Innung Kiel tätig, bis er am 11. März 1999 zum Obermeister der Glaser-Innung Schleswig Holstein Nord gewählt wurde.

Am 01. September 2000 wurde das 150-jährige Jubiläum, der Glaserei Pries, in einem festlichen Rahmen in den Geschäftsräumen der Schauenburgerstr. 49, 24105 Kiel gefeiert.

Nach 31-jähriger Selbstständigkeit als Glasermeister in Kiel meldete Glasermeister Uwe Pries die Geschäfte in der Schauenburgerstr. 49, zum 31.03.2002 ab.
Sein Sohn Hans-Uwe Pries betreibt sein dem 01. April 2002 die Glaserei Hans-Uwe Pries in der Schauenburgerstr. 49, 24105 Kiel.





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